Einsatzstellenordnung

Liebe Rettungsschwimmer! Liebe Mitglieder!

Die Einsatzstellenordnung dient zur Orientierung der Mitglieder im Dienstbetrieb der ÖWR St. Andrä. Sie ist von allen Mitglieder zu tragen und wurde vom Vorstand, am XX.XX.XXXX, beschlossen.


1. Erklärung

Die Einsatzstellenordnung wurde durch alle Vorstandsmitglieder zusammengetragen und ist für alle Mitglieder der ÖWR St. Andrä bindend. Jedes Mitglied hat die Pflicht diese Einsatzstellenordnung zu achten. Die Mitglieder haben aber auch das Recht sich auf diese Ordnung zu berufen.


2. Inhaltsverzeichnis

  1. Erklärung
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Administrative Abläufe
  4. Einsatzangelegenheiten
  5. Referat Schwimmen /Rettungsschwimmen
  6. Finanzangelegenheiten
  7. Referat Funk/ Datenverarbeitung
  8. Fuhrpark
  9. Ordnung in der Einsatzstelle
  10. Referat Nautik
  11. Referat Jugend
  12. Referat Tauchen
  13. Referat Fließwasser

3. Administrative Abläufe

Bei Anliegen, Fragen, Beschwerden von Mitgliedern oder externen Personen ist der Dienstweg einzuhalten. Hierzu gibt es Ansprechpersonen: in den Referaten sind es die jeweiligen Referenten, Dienstführer, Vorstandmitglieder, Einsatzstellenleiter und Stv., Landesverband.

Die Dienstmappe regelt den laufenden Betrieb und ist verbindlich einzuhalten!

4. Einsatzangelegenheiten

Die Funktion in der Einsatzgruppe wird durch den Referenten Einsatz geregelt, dieser bestimmt die Mitgliedschaft. Jedem Mitglied der Einsatzgruppe steht ein Einsatzstellenschlüssel zu. Die Einsatzkräfte sind verpflichtet laufend Trainings und Übungen zu besuchen, um im Einsatz eingesetzt werden zu können.
Die Einsatzgruppe teilt sich in folgende Gruppen auf:
Fließwassergruppe/ Tauchgruppe/ ABC-Tauchgruppe/ Nautiker/ Einsatzkräfte (Kraftfahrer u.a.)/ Assistenten/ Einsatzleiter und Gehilfen


5. Referat Schwimmen/ Rettungsschwimmen

XXX


6. Finanzangelegenheiten

Ausgaben für die Einsatzstelle sind vorab mit dem ESTL und dem Kassier abzusprechen. Erst dann sind Anschaffungen möglich. Die Rechnungen sind im Büro in das Kassierfach folgendermaßen einzuordnen: 1. Rechnung an ein loses A4-Blatt heften. 2. Anfügen des Namens, der Bezeichnung und im Falle einer Vorzahlung durch das Mitglied, die Angabe des Kontos für die Rückzahlung. 3. Ablegen im Fach.


7. Referat Funk/ Datenverarbeitung

Zuständigkeit: Dem Referenten Funk / Referent Datenverarbeitung obliegt die Aufsicht, Überprüfung und Wartung aller nachrichtentechnischen Einrichtungen, die Weiterbildung der Funker und Durchführung von Übungen.

Meldepflichten: Falls ein Funkgerät oder ein sonstiges Kommunikationsmittel beschädigt ist, oder der Eindruck besteht, dass es nicht ordnungsgemäß funktioniert, ist umgehend der Referent oder der Einsatzstellenleiter zu verständigen. Zu Kommunikationsmitteln zählen die Funkgeräte, das Diensthandy, das Zeiterfassungstablet, die PCs etc. Merke: Ohne Kommunikationsmittel ist kein Einsatzbetrieb möglich!

Benützungsvorschriften: ÖWR-Kommunikationsmittel sind nur aus dienstlichen Anlässen in Betrieb zu nehmen. Eine Weitergabe dieser Mittel an Fremde ist verboten. Für die Benützung der Funkgeräte ist eine Teilnahme am Modul Funk verpflichtend. Dort wird der Funker umfassend eingeschult. Das Zeiterfassungssystem darf und soll von jedem benützt werden, die Bedienung ist sehr einfach und selbsterklärend. Es darf jedoch ausschließlich für die Zeiterfassung verwendet werden. Die PCs in der Einsatzstelle sind ebenfalls nur zu verwenden, wenn es erforderlich ist. Strengstens untersagt ist das Spielen von Videospielen, Downloaden jeglicher Dateien, die nicht für den ÖWR-Betrieb erforderlich sind oder sonstige private Aktivitäten. Sollte wider dieser Ordnung der PC missbraucht werden, wird der PC gesperrt. Weiters untersagt ist der Missbrauch der ÖWR-WLANs.

Zeiterfassung: Seit dem Dienstjahr 2022 ist das neue Zeiterfassungssystem der ÖWR in Betrieb. Bei Betreten der Einsatzstelle ist im ÖWR-Büro am Zeiterfassungstablet der eigene Name auszuwählen und auf „Kommen“ zu klicken. Bei Verlassen der Einsatzstelle ist wieder der eigene Name auszuwählen und auf „Gehen“ zu klicken. Falls Probleme auftreten, kann der Referent nachträglich Korrekturen vornehmen.

Rückmeldungen: Bei Ausschreibungen zu Übungen, Einsätzen, welche mit Ja/Nein abgefragt werden, ist es verpflichtend, eine Rückmeldung zu geben. Auch wenn ihr verhindert seid, ist es für uns wichtig, wenn ihr absagt, damit solche Veranstaltungen besser geplant werden können.

Persönliche Daten: Falls sich persönliche Daten wie Wohnort, Telefonnummer, Name, Mail-Adresse ändern, ist dem Referenten kurz bekannt zu geben.

Datenschutz: Es müssen alle Vorschriften gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eingehalten werden. Auch der Vorstand bemüht sich um strikte Einhaltung der geltenden Bestimmungen. Die wichtigsten Punkte sind hier kurz zusammengefasst:

  • Keine Weitergabe ÖWR-interner Daten
  • Keine Auskünfte an externe Personen bezüglich persönlicher Daten, Mitgliederdaten, Einsatzabläufe etc.
  • Vor, bei und nach Einsätzen keine Weitergabe von Informationen an außenstehende Personen, Kontakt mit der Presse erfolgt nur durch den Einsatzleiter! Auch die verunfallte Person hat ein Recht auf Datenschutz.
  • Keine private Veröffentlichung von Fotos ohne der Einstimmung aller darauf abgebildeten Personen.
  • Die Kästen im ÖWR-Büro dürfen aus Datenschutzgründen ausschließlich vom Vorstand benutzt und geöffnet werden.
  • Weiters haben private Daten, ausgenommen der oben genannten notwendigen Daten, im ÖWR-Betrieb nichts zu suchen.

8. Fuhrpark / Referat Material

8.1 Allgemeines:
1. Die Zuständigkeit, in Bezug auf Fahrtüchtigkeit, Ordnung, Instandhaltung und die Überwachung des technischen Dienstes (Säuberung, Rundumcheck), liegt beim Ref. Material
2. Die Zuständigkeit in Bezug auf Einsatz und Benützungsbewilligungen obliegen dem Einsatzstellenleiter/Ref. Einsatz. Dieser regelt in Absprache mit dem Ref. Material, die Benützung der Fahrzeuge im laufenden Betrieb, und legt die Benützung der Fahrzeuge in den Einsatzplänen der Einsatzstelle fest.
3. Unter den Fuhrpark fallen alle im Straßenverkehr zugelassenen KFZ und Anhänger sowie alle Wasserfahrzeuge der Einsatzstelle. Die Zuständigkeit über die Boote liegen beim Bootsbeauftragten der Einsatzstelle.

8.2 Benützung der Fahrzeuge:

  1. Die generelle Benützungserlaubnis erfolgt durch den Estl.
  2. Der Estl kann die Fahrerlaubnis jederzeit entziehen, beispielsweise in folgenden Fällen:
  • Fahrlässiger Umgang mit den Fahrzeugen und deren Beladung.
  • Verkehrswidriges Verhalten
  • Gefährdung von Wasserrettungseigentum, Insassen und Dritten.
  • Missachtung der hier festgelegten Richtlinien
  • Missbrauch zu privaten, unangefragten Fahrten
  • Benützung der KFZ bei genehmigungspflichtigen Fahrten ohne Erlaubnis.
  • Sonstiges

3. Der Referent Material, kann bei groben Verstößen die Fahrerlaubnis ebenfalls entziehen. Meldung an den ESTL.
4. Die Fahrzeuge sind nach Benützung in üblichem Zustand zu hinterlassen. (Betankung, Reinigung, Beladung geordnet)
5. Für die Reinigung der Fahrzeuge ist der Kraftfahrer zuständig und muss seine Insassen aktiv dazu auffordern, das Fahrzeug zu reinigen. Geschieht dies nicht, wird der Kraftfahrer zur Verantwortung gezogen.
6. Das Fahrtenbuch ist stets zu führen.
7. Betankung: Die Betankung hat spätestens dann zu erfolgen, wenn der Füllstand unter der Dreiviertelmarke steht.
8. Kann man aus unvorhersehbaren Gründen die Vorgaben nicht zeitgerecht erfüllen, so ist eine kurze Meldung an den Ref. Material zu machen. (z.B. Tankstellen geschlossen etc.)
9. Allfällige Schäden und Vorkommnisse sind an den Ref. Material zu melden. (Teile locker, fehlende Teile)
10. Die Ref. Material und Einsatz behalten es sich vor, regelmäßige Technische Dienste anzuordnen. Dies sollte vor allem nach langer und intensiver Benützung der Fahrzeuge erfolgen (Übungen, Einsätze). Der Technische Dienst erfolgt in folgender Weise:

  • Technischer Dienst:

  • 1. Außenreinigung
  • 2. Innenreinigung: Saugen, abwischen der Oberflächen
  • 3. Kontrolle der Einrichtungen: Signalanlagen, Lichtanlagen
  • 4. Nachfüllen von Scheibenwasser
  • 5. Kontrolle und Ordnung der Beladung
  • Danach erfolgt die Meldung an den Referenten Material.

11. Jede Fahrt mit den Fahrzeugen ist in der Einsatzgruppe anzumelden, mit Ausnahme von Fahrten, bei denen man sich im Gemeindegebiet befindet. Anzumelden ist ebenso der Zweck der Fahrt, sowie die Anzahl der Insassen, um für einen event. Einsatz informiert zu sein.

12. Alle Richtlinien des Landesverbandes in Bezug auf KFZ sind einzuhalten.

Benützungsregelung:
Der Estl/Ref. Einsatz regelt die Reihung der Fahrten bei Terminkollisionen. Ebenso bedürfen alle Fahrten, welche nicht unter die Kategorie A Fahrten fallen, einer persönlichen Erlaubnis durch den Estl/ Ref. Einsatz. Dieser kann die Priorisierung in Zweifelsfällen und in Abwägung der Effizienz und Sparsamkeit jederzeit beliebig abändern.

Kategorie A: Meldepflicht

Priorität 1: Einsatzfahrten

Priorität 2: Dienstliche Fahrten des Einsatzstellenleiters (Diese Termine sind langfristig bekannt)

Priorität 3: Fahrten zu Ausbildungskursen des Landesverbandes,

Priorität 4: Fahrten bei internen Einsatzübungen, Übungsabenden

Priorität 5: Fahrten zur Abhaltung von Schwimm- und Rettungsschwimmkursen der eigenen Lehrer

Priorität 6: Fahrten zu Ausbildungen auf Landesverbandsebene, welche dem Erhalt von Spezialausbildungen dienen.

Priorität 7: Fahrten zu internen Trainings und Übungseinheiten, im Regionsgebiet*. (Bootsfahrten, Tauchgänge, FW- Trainings, etc.)

Priorität 8: Versorgungsfahrten innerhalb der umliegenden Gemeinden

Kategorie B: Anfragepflicht!

  • Fahrten zu internen Trainingseinheiten (Nautik, FWR, Tauchen etc.) außerhalb der Region
  • Fahrten innerhalb der Region, welche nicht unter die Kategorie A fallen.

Nicht erlaubt sind: Fahrten zu privaten Aus- und Fortbildungen und alle Fahrten, welche nicht unter die Kategorien A und B fallen. Bei Missachtung kann die Fahrerlaubnis entzogen auf unbestimmte Zeit entzogen werden.

*Definition Regionsgebiet:
Das Regionsgebiet deckt sich mit den Bezirken Wolfsberg und Völkermarkt.


9. Ordnung in der Einsatzstelle

Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Räumlichkeiten und Gerätschaften der Wasserrettung mit Sorgfalt und Vorsicht zu behandeln. Ordnung und Sauberkeit sind teil der Einsatzfähigkeit und des öffentlichen Bildes!
Bereiche, in welche man nicht eingeschult wurde, (Tauchgarage, Einsatzmaterial) sind nur auf Anweisung zu benützen.


10. Referat Nautik

  1. In den Booten ist jederzeit genügend Treibstoff zu halten.
  2. Allfällige Schäden und Auffälligkeiten sind dem Bootsbeauftragten sofort zu melden.
  3. Vor Benützung der Boote ist auf ihren Zustand zu achten, die Art der Verstauung, Verladung ist nach dem Benützen wieder herzustellen.

 

12. Referat Tauchen

Die Benützung des Kompressors ist ausschließlich durch eingeschulte Personen erlaubt!
Sporttauchern ist es, soweit Platz vorhanden ist erlaubt, ihre Ausrüstung in der Tauchgarage bis auf Widerruf zu lagern.